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Wer bin ich,
der ich hier sitze,
wo komme ich her,
wo gehe ich hin,
welchen Sinn hat die Meditation?
Werdegang und Schulung im Zen
Spiritueller Leiter für den Bereich der Meditation
ist Klaus Wansleben. Geboren wurde er 1925. Seine Eltern sorgten für
eine gründliche Ausbildung, Schule, Handwerkslehre und Ingenieurstudium.
Seit 1944 benutzt er einen Stock als Hilfe zum Gehen, weil
er als Soldat in Rußland eine Beinverletzung erlitten hat.
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Am Frühlingsanfang des Jahres 1998, dem 21. März, ernannte ihn
Kyoun Roshi (Willigis Jäger) zum persönlichen Assistent Teacher.
Seine berufliche Zeit endete 1985. Sie begann in einem Ingenieurbüro,
wo er Statiker für Baukonstruktionen war, und endete bei einem Landkreis,
wo er als Abteilungsleiter für den Straßen- und Brückenbau
arbeitete.
Ab 1985 kümmerte er sich verstärkt um eine Meditationsgruppe,
die er gemeinsam mit seiner Frau Hildegard gegründet hatte. Durch
seinen indischen Meister, zu dessen Schülerkreis auch seine Frau
Hildegard gehörte, lernte er Teile des Geburtslandes Buddhas kennen.
Zu den schönen Seiten dieses Landes lernte er auch die Schattenseiten
kennen, Hunger und Elend. Mit seiner Frau - als Mutter besonders berührt
durch die Not der Kinder und deren Mütter - beteiligte er sich an
der Gründung eines Hilfswerkes für Indien. So entstand ein eingetragener
Verein, dem die Gemeinnützigkeit zuerkannt wurde.
Sinn und Zweck der Meditation
Und nun zu seiner Tätigkeit als Kursleiter für Meditation und
Zen-Trainingszeiten:
Er gibt das weiter, was er durch sein Zen-Studium gelernt hat. Seine Lebenserfahrung
gibt der Tätigkeit eine spezielle Note. Belebt wurde seine Tätigkeit
durch die Bücher des Bert Hellinger. Die Themen: "Wie Liebe
gelingt", "Anerkennen, was ist", "Die Mitte fühlt
sich leicht an" liegen ihm am Herzen. Wie zeigt sich das nun? Der
Ablauf der Übungen erfolgt in der Form wie im Zen üblich: Sitzen
auf der Erde mit Matte, Kissen, Bänkchen oder Stuhl. Ordnung, Stille,
ruhiges Sitzen führen zu einer Wendung der zerstreuten Kräfte
nach Innen.
Der Mensch in seiner Gestalt ist der Ausdruck von etwas, was der Verstand
nicht erfassen kann, er ist das große, weite Leben. Um dieses zu
erfahren, sitzen wir da.
Der Mühe, über Leistung Leben gestalten zu müssen, weicht
dem Erlebnis, vom Leben selbst getragen zu sein. Das Leben ist uns vorgegeben,
frei von unserer Meinung. Wir erschließen es, indem wir es finden
und uns seiner Wirkung anvertrauen und mit ihm gehen von Augenblick zu
Augenblick. Es ist größer als wir. Es ist die Anwesenheit des
Wesentlichen, des Absoluten.
Solange das Ich auf sich selbst gestellt ist, ist es voller Angst und
Lebensnot.
Das Ich, was im Wesentlichen gründet, ist voller Vertrauen und hat
zudem die Angst vor dem Tod verloren. Es ist voll entwickelt.
Dadurch ergibt sich im Leben ein neuer Standort. Das Leben, so wie es
ist, wirkt aus seiner eigenen Kraft, aus seiner Mitte. Der Mensch wird
von der Energie des Universums getragen. Er gewinnt Standfestigkeit und
ist handlungsfähig.
Wo sind die Auferstandenen
die ihren Tod überwunden haben
das Leben liebkosen
sich anvertrauen dem Wind
kein Engel verrät ihre Spur.
Rose Ausländer
Die Mystiker in den Religionen kennen diesen Weg.
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